gemeinsames Haus

Frage zur Scheidung

seit frühjahr 2012 geschieden.während der ehe kleines haus zum anderen dazu gekauft(das erste gehörte schon vor der ehe meiner ex). alles mit meiner eigenarbeit ( dach, fassade Innenräume etc)bewohnbar gemacht. Meine ex hat während unserer ehe kaum verdient und ist gleich nach scheidung ausgezogen, ich selbst vor zwei jahren. vor ca. einem jahr ist sie wieder mit ihrem Neuen eingezogen. da wir mdl.ausgemacht haben, dass derjenige den anderen auszahlt, der endgültig im haus verbleiben will. nun kam ein brief von ihrem anwalt, er fordert überschreibung meiner hälfte, da die drei jahresklausel überschritten sei. wir sind beide je zur hälfte des zweiten gemeinsamen hauses im grundbuch eingetragen, keine kredite, keine schulden, alles getilgt,keine kinder. ich fühle mich hintergangen, gilt ein mündliches wort nichts. im scheidungurteil ist nichts mit dem haus vermerkt. kann ich von ihr Miete verlangen und kann ich mich strikt weigern ihr meine hälfte ohne auszahlung ihrerseits? der anwalt sagte zu mir noch am telefon...gauben sie mir...meine mandantin bekommt das haus, ohne einen penny an sie zu zahlen. wie soll ich mich nun verhalten. habe leider keine mittel um mir einen anwalt leisten zu können.vielen dank für ihre antwort und herzliche grüße aus thüringen

Antwort vom Experten

Warum soll die Ex-Ehefrau Ihren halben Miteigentumsanteil am Haus ohnen Gegenleistung bekommen? Entweder zahlt sie dafür den ortsüblichen Kaufpreis oder es bleibt bei der bestehenden Miteigentümergemeinschaft. Solange Sie Miteigentümer zu 1/2 sind und die Ex-Frau allein in dem Haus lebt, haben Sie außerdem Anspruch auf eine Nutzungsentschädigung (eine Art Miete) in Höhe des ortsüblichen Mietzinses gegen sie.

Expertenrat kostenlos

Hinweis:

Sie haben konkrete Fragen? Nutzen Sie unsere günstige Online-Beratung und sparen sich den Weg zum Anwalt. Sie erhalten die schriftliche Beratung ganz bequem per E-Mail.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website um diese laufend für Sie zu verbessern. Mehr erfahren