Online-Scheidung: schnell - einfach- günstig

Online-Scheidung? Was soll das sein?

Sie denken an Scheidung, leben vielleicht bereits vom Partner getrennt und möchten gute Beratung und anwaltliche Vertretung zum günstigsten Preis? Sie möchten, dass die Scheidung möglichst schnell und unkompliziert verläuft und haben keine Lust auf persönliche Termine beim Anwalt?
Dann könnte die Online-Scheidung für Sie das Richtige sein.

Was bekommen Sie von uns?
1) zeitlich & örtlich unbegrenzte Beratung
2) schnelle & effiziente Abwicklung
3) 100%ige Kostentransparenz
4) Vertretung im Scheidungstermin
5) unbegrenzte Vor- & Nachbetreuung
6) geringst mögliche Scheidungskosten
7) 0%-Ratenzahlung bei Bedarf
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Scheidungskosten richten sich nach dem Streitwert.
Scheidungskosten richten sich nach dem Streitwert. Die Gerichtskosten und Rechtsanwaltsgebühren werden hauptsächlich durch die Höhe des monatlichen Nettoeinkommens beider Eheleute bestimmt.

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SCHEIDUNGSTEST - JA oder NEIN zur Scheidung

Sofort wissen, ob die Online-Scheidung der richtige Weg für Sie ist.
In den meisten Fällen können Scheidungen schnell und kostengünstig über unseren Service durchgeführt werden. Sollten Sie dazu noch etwas wissen wollen, stehen wir Ihnen auch gern persönlich Rede und Antwort.

Zahlt die Staatskasse Ihre Scheidung?

Oft kann die Scheidung vollkommen kostenlos durchgeführt werden.
Wir prüfen für Sie, ob ein Anspruch auf Verfahrenskostenhilfe besteht und reichen dann den Antrag auf Verfahrenskostenhilfe gratis für Sie ein.
Das Scheidungsverfahren beginnt dann erst, nachdem Ihnen Verfahrenskostenhilfe bewilligt wurde.

Wichtige Gratis-Downloads auf einen Blick

In unserem Downloadcenter stellen wir Ihnen wichtige Dokumente zum kostenlosen Download und weitere Informationen bereit. Das Angebot reicht von den Düsseldorfer Tabellen zum Unterhalt ab 2010 bis heute, dem aktuellen Fragebogen zum Versorgungsausgleich bis zur Erklärung über die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse zur Beantragung von Verfahrenskostenhilfe.

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Video: Werden immer 2 Rechtsanwälte benötigt?

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Video Online Scheidung
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Auf unserem eigenen Youtube-Kanal erklären wir Ihnen per Video den Ablauf der Online-Scheidung und geben individuelle Tipps zum Familienrecht.
Wie läuft ein Scheidungstermin ab?
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Online-Scheidung international

Eine Online-Scheidung ist für eine Scheidung mit Auslandsbezug geradezu ideal. Wir haben uns insbesondere auf Scheidungsverfahren mit Auslandsberührung spezialisiert. Wer im Ausland lebt, muss zum Scheidungstermin nicht persönlich erscheinen. Der Rechtsanwalt reicht den Scheidungsantrag ein und nimmt den Scheidungstermin allein wahr. Es kann durchaus sein, dass dabei auch ausländisches Scheidungsrecht zur Anwendung kommt. Es ist also nicht ungewöhnlich, wenn bei einer Scheidung vor einem deutschen Amtsgericht z.B. chinesisches oder australisches Scheidungsrecht angewendet wird. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihr Scheidungsverfahren in Deutschland durchgeführt werden kann und welches Recht gilt, geben wir Ihnen gern kostenlos Auskunft darüber.

Wo findet die Scheidung statt?
Welches Recht wird angewendet (sog. Rom III Verordnung)?
Was kostet die internationale Scheidung und wie kann man sparen?

Gratis Download: Tipps & Ratschläge

  • Muss man bei Scheidungstermin anwesend sein?
  • Kann man nach der Scheidung den Geburtsnamen wieder annehmen?
  • Kann man den Streitwert senken?
  • Benötigt man ein Trennungsjahr?

Blog: Ja, als Anwalt, da kann man was erleben!

Smarte Online-Rechtsberatung mit Frag-Kah.de

Fast täglich treffen Beratungsanfragen per E-Mail bei uns ein. Es werden konkrete Sachverhalte geschildert und zugleich wird möglichst noch am selben Tag eine Antwort erwartet. Rechtsberatung gibt es aber nicht ...

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Scheidung international: Das Scheidungsrecht in Bolivien.

Mittlerweile ist es keine Seltenheit mehr, dass deutsche Gerichte internationales Scheidungsrecht anwenden. Wann kommen internationale Gesetze zur Anwendung? Immer dann, wenn nach der Rom-III-VO deutsches Recht ausscheidet. Über das Scheidungsrecht ...

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Was kostet eine Scheidung?

Die wichtigste Frage zu Beginn einer Beratung im Scheidungsrecht dreht sich meist um die Kosten. Ich möchte daher versuchen, die Kostenberechnung einer Scheidung zu erklären. 1. Der Streitwert als Grundlage ...

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Wie läuft der Scheidungstermin ab?

Der Scheidungstermin bildet regelmäßig den Abschluss einer Scheidung. Man wartet oft lange darauf. Wenn es dann soweit ist, kommen regelmäßig viele Fragen auf. Ich möchte im Folgenden versuchen, diese zu ...

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10 Tipps und Hilfe für eine gute Scheidung

Ob eine Scheidung schnell und kostengünstig durchgeführt werden kann, hängt nicht zuletzt von einer besonnenen und gut durchdachten Vorbereitung ab. Man sollte trotz der emotional zumeist äußerst angespannten Situation nichts ...

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Folgesachen der Ehescheidung

Bei einer Scheidung sind oft viele Folgesachen mit zu regeln. Sie sollten versuchen, diese Dinge außerhalb des Scheidungsverfahrens und ohne Streit zu regeln. So sparen Sie erhebliche Gebühren. Sollte das nicht gelingen, stehen wir Ihnen auch gern anwaltlich zur Seite und erstellen gemeinsam mit Ihnen ein Scheidungsfolgenvereinbarung um alle Scheidungsfolgen einvernehmlich vertraglich zu regeln.

Umgangs- und Sorgerecht bei Trennung und Scheidung

Sorgerecht

Das Sorgerecht für Ihr Kind/Ihre Kinder bleibt auch nach einer Trennung bei beiden Elternteilen gemeinschaftlich. Wenn ein Ehepartner das alleinige Sorgerecht beansprucht, dann muss er einen entsprechenden Antrag beim Familiengericht stellen. Eine Übertragung der alleinigen elterlichen Sorge kommt aber nur in Ausnahmefällen überhaupt in Betracht, z.B. wenn eine Kindeswohlgefährdung durch die gemeinsame elterliche Sorge zu befürchten ist.

Umgangsrecht

Das Umgangsrecht, als Teil vom Familienrecht, regelt den regelmäßigen Kontakt beider Elternteile zum gemeinsamen Kind. Es ist gesetzlich nicht festgelegt, wobei die Rechtsprechung der Gerichte aber gewissen Rahmenbedingungen vorgibt. Können sich die Eltern über das Umgangsrecht nicht einigen, sollte zunächst das örtliche Jugendamt eingeschaltet werden. Erst wenn eine Vermittlung über das Jugendamt zu keiner Einigung führt, kann das Familiengericht angerufen werden. Dort wird dann per Beschluss eine Entscheidung über den Umgang getroffen.

Zugewinnausgleich & Immobilie

Zugewinnausgleich

Ohne Ehevertrag besteht von Gesetzes wegen die sog. Zugewinngemeinschaft, es ist der gesetzliche Güterstand. Im Rahmen des Scheidungsverfahren kann auf Antrag der sog. Zugewinnausgleich durchgeführt werden.
Dabei werden die während der Ehezeit erwirtschafteten Vermögenswerte zunächst bewertet und für jeden Ehepartner gesondert festgestellt. Nach einer Trennung, hat ein Ehepartner Anspruch auf Zugewinnausgleich gegenüber dem anderen Partner. Beim Zugewinnausgleich wird der während der Ehe gebildete Zugewinn aus der Differenz zwischen dem Endvermögen (Zustellung Scheidungsantrag) und dem Anfangsvermögen (Tag der Heirat) errechnet. Der Ehepartner mit dem geringeren Zugewinn erhält dann die Hälfte der Differenz beider Zugewinne.

Gemeinschaftliche Immobilie

Wenn beide Ehepartner über gemeinschaftliches Immobilieneigentum verfügen, muss im Rahmen der Trennung/Scheidung eine Regelung gefunden werden. Zumeist sind beide Eheleute zu je 1/2 Eigentümer des gemeinsamen Hauses und haften auch gegenüber der finanzierenden Bank zu je 1/2 als Mitdarlehensnehmer. Wenn man keine einvernehmliche Lösung findet, muss eine gerichtliche Klärung herbeigeführt werden, welche mit erheblichen Kosten verbunden ist.
Welche Möglichkeiten haben die Eheleute mit gemeinsamer Immobilie?
1) Verkauf der Immobilie zum aktuellen Marktpreis, Ablösung des Dahrelehens und Teilung des restlichen Erlöses.
2) Vermietung der Immobilie, ohne die Eigentumsverhältnisse zu verändern.
3) Komplette Übernahme der Immobilie von einem Ehepartner. Dieser übernimmt, soweit die Bank mitwirkt, den kompletten Kredit allein und zahlt den anderen Ehepartner ggfls. aus.
4) Teilungsversteigerung, falls sich beide Ehepartner nicht einigen können.

Gemeinsame Wohnung und Hausrat

Wohnungszuweisung

Nach einer Trennung, muss eine Lösung im Hinblick auf die bis dahin gemeinsam bewohnte Wohnung gefunden werden. In vielen Fällen können sich die Ehepartner nicht einigen, wer die Wohnung verlässt. Man sollte hier unbedingt vereinbaren, wer die die Wohnung übernimmt und die weiteren Kosten trägt. Gelingt eine Einigung nicht, muss ein Gericht über die Zuweisung der Ehewohnung entscheiden. Ein Ehepartner wird dann durch das Gericht verpflichtet, die Wohnung zu verlassen. Die Wohnungszuweisung gibt es bei Mietwohnungen aber auch bei Immobilieneigentum. Eine gerichtliche Wohnungszuweisung ist ein relativ teures und unangenehmes Verfahren, weshalb wir Ihnen empfehlen, sich über den Verbleib in der ehelichen Wohnung außergerichtlich zu verständigen.

Hausratsteilung

Bei einer Trennung muss der gemeinsame Hausrat aufgeteilt werden. Dabei sollte, so will es das Gesetz, ein gerechte, einvernehmlich Aufteilung erfolgen. Persönliche Dinge (Papiere, Fotos, private Dokumente) sollten die jeweiligen Ehepartner an sich nehmen. Da sich nicht alle Hausratsgegenstände teilen lassen, sollte die Aufteilung dann dem Wert nach gerecht erfolgen. In vielen Fällen hat sich die Erstellung einer Inventarliste als vorteilhaft erwiesen. Können sich die Ehepartner nicht einigen, muss das Familiengericht den Hausrat per Beschluss aufteilen. Auch das ist ein teures und im Grunde unsinniges Verfahren, welches es zu vermeiden gilt.

Versorgungsausgleich & Unterhalt

Versorgungsausgleich

Beim Versorgungsausgleich werden zunächst die während der Ehezeit erworbenen Rentenanwartschaften (gesetzliche und private Anwartschaften) berechnet und dann zwischen den Ehepartnern ausgeglichen. Jeder Ehepartner erhält vom anderen die Hälfte der Rentenpunkte übertragen. Soweit die Rentenanwartschaften eine gewisse Bagatellgrenze nicht überschreiten, bleiben sie unberührt. Das führt zu dem Ergebnis, dass im Hinblick auf die Ehezeit, beide Ehepartner eine gleich hohe Rente erhalten. Dies soll insbesondere Nachteile während der Ehe ausgeglichen, die z.B. durch die Kindererziehung für einen Ehepartner auftreten. Der Versorgungsausgleich ist bei Ehen mit einer Dauer von über 3 Jahren grundsätzlich durchzuführen, bei Ehe unter 3 Jahren nur auf Antrag eines Ehepartners. Ein Verzicht darauf ist möglich, allerdings muss dafür ein notarieller Vertrag errichtet werden. Daneben besteht die Möglichkeit im Scheidungstermin durch Anwaltsvergleich auf den Rentenausgleich zu verzichten. Dazu ist es aber notwendig, dass beide Ehepartner anwaltlich vertreten sind.

Trennungsunterhalt, nachehelicher Unterhalt & Kindesunterhalt

Oft spielt im Rahmen einer Trennung das Thema Unterhalt eine Rolle. Zunächst muss man zwischen dem Trennungsunterhalt (vom Zeitpunkt der Trennung bis zur Scheidung) und dem nachehelichen Unterhalt (nach der Scheidung) unterscheiden. Im Scheidungsverfahren wird nur der sog. nacheheliche Unterhalt als Folgesache beim Gericht mit "behandelt", wenn ein Ehepartner dies beantragt. Der Trennungsunterhalt muss in einem gesonderten Verfahren bei Gericht geltend gemacht werden. In Unterhaltsverfahren herrscht Anwaltszwang , jedoch nur für das Hauptsacheverfahren. Im einstweiligen Anordnungsverfahren müssen die Beteiligten nicht anwaltlich vertreten sein. Die Höhe des Unterhalts richtet sich nach dem bereinigten Nettoeinkommen der letzten 12 Monate (bei abhängig Beschäftigten, also Angestellten, Arbeitern usw.) und der letzten 3 Jahre bei Selbständigen. Falls Kinder aus der Ehe hervorgegangen sind, ist letztlich auch der Kindesunterhalt zu regeln. Dieser richtet sich ebenfalls nach dem bereinigten Nettoeinkommen und berechnet sich im Grundsatz nach der sog. Düsseldorfer Tabelle.

Gibt es eine echte Online-Scheidung?

Eine Entwicklung nimmt ihren Lauf.

Eine echte Online-Scheidung, also eine Ehescheidung ohne gerichtlichen Scheidungstermin, ist in Deutschland derzeit nur in Ausnahmefällen möglich.

In § 128 I FamFG ist Folgendes geregelt:
"Das Gericht soll das persönliche Erscheinen der Ehegatten anordnen und sie anhören."

Zwar ist die persönliche Anhörung der Eheleute im Scheidungsverfahren kein absolutes Muss aber die Großzahl der Familiengerichte wird darauf nicht verzichten.
Vereinzelt gab es bei den von uns betreuten Scheidungsverfahren Richter oder Richterinnen, die auf eine persönliche Anhörung verzichtet haben aber hier handelte sich um jeweils fallbezogene Ausnahmen.
Bei Scheidungen im Inland ist daher stets von einer persönlichen Anhörung auszugehen.
Es besteht aber die Möglichkeit, dass die Ehegatten getrennt voneinander und ggfls. auch bei verschiedenen Gerichten angehört werden.

Dazu ist in § 128 III FamFG Folgendes geregelt:
"Ist ein Ehegatte am Erscheinen verhindert oder hält er sich in so großer Entfernung vom Sitz des Gerichts auf, dass ihm das Erscheinen nicht zugemutet werden kann, kann die Anhörung oder Vernehmung durch einen ersuchten Richter erfolgen."

"Ersuchter Richter" bedeutet hier, dass das mit der Scheidung befasste Gericht für die Anhörung des anderen Ehepartners ein gesondertes Amtsgericht bestimmt (z.B. am Wohnort dessen).
Mittlerweile ist es darüber hinaus auch Gang und Gäbe, dass im Ausland lebend Eheleute nicht persönlich angehört werden.
Hier reicht oft eine schriftliche und von einer deutschen Auslandsvertretung begalubigte Erklärung, welche die persönliche Anhörung dann ersetzt.
Dann kann man im Grunde von einer echten Online-Scheidung sprechen.

In Zuge der Technisierung und Digitalisierung der Justiz ist aber davon auszugehen, dass persönliche Anhörungen zukünftig auch per Videokonferenz oder Videotelefonie erfolgen können.
In Thüringen hat es bereits ein Amtsgericht gegeben, welches die Anhörung via Skype durchgeführt hat.

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