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NEU: Düsseldorfer Tabelle zum Unterhalt 01.01.2017

Zum 01.01.2017 wurde die „Düsseldorfer Tabelle“ geändert.
Das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf führt dazu weie folgt aus:
"Der Gesetzgeber hat eine Erhöhung des Kindergeldes für das Jahr 2017 angekündigt. Eine Entscheidung über die Erhöhung des Kindergeldes ist für Mitte Dezember 2016 vorgesehen. Sobald das Kindergeld für 2017 endgültig feststeht, werden auch die Anmerkungen zur Düsseldorfer Tabelle veröffentlicht. Veröffentlicht werden dann auch die aktualisierten "Zahlbetragstabellen", die den Unterhalt nach Abzug des hälftigen bzw. bei volljährigen Kindern des vollen Kindergeldes ausweisen. Ebenso werden die Rechenbeispiele angepasst.
Im übrigen bleibt die Düsseldorfer Tabelle 2017 gegenüber der Tabelle 2016 unverändert. Dies gilt auch für die Anmerkungen zur Tabelle. Der dem Unterhaltschuldner zu belassende Selbstbehalt ändert sich nicht, nachdem dieser zum 01.01.2015 angehoben wurde."

Düsseldorfer Tabelle 1.1.2017

Düsseldorfer Tabelle zum Unterhalt 01.01.2016

Zum 01.01.2016 wurde die „Düsseldorfer Tabelle“ geändert.
Das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf führt dazu weie folgt aus:
1) Der Mindestunterhalt minderjähriger Kinder beträgt ab dem 1.1.2016 nach § 1 der Mindestunterhaltsverordnung bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres (1. Altersstufe) 335 € statt bisher 328 €, für die Zeit vom siebten bis zur Vollendung des zwölften Lebensjahres (2. Altersstufe) 384 € statt bisher 376 € und für die Zeit vom 13. Lebensjahr bis zur Volljährigkeit (3. Altersstufe) 450 € statt bisher 440 € monatlich.
2) Auf den Bedarf des Kindes ist nach § 1612b BGB das Kindergeld anzurechnen. Das Kindergeld beträgt ab dem 1. Januar 2016 für ein erstes und zweites Kind 190 €, für ein drittes Kind 196 € und für das vierte und jedes weitere Kind 221 €. Das Kindergeld ist bei minderjährigen Kindern in der Regel zur Hälfte auf den Unterhaltsbedarf anzurechnen. Der sich dann ergebende Zahlbetrag ist aus den Tabellen im Anhang der "Düsseldorfer Tabelle" ablesbar.
3) Zum 1.1.2016 wird auch der Bedarfssatz eines studierenden volljährigen Kindes, das nicht bei seinen Eltern oder einem Elternteil wohnt, angehoben. Er beträgt ab dem 1.1.2016 735 €, darin enthalten ist ein Wohnkostenanteil von 300 €. Der bisherige Bedarfssatz von 670 € war seit dem 1.1.2011 unverändert und bedurfte der Anpassung. Der Betrag von 735 € orientiert sich an dem Höchstsatz nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz, der im Herbst 2016 gleichfalls auf 735 € steigen soll.
4) Ab dem 1. Januar 2017 steigt der Mindestunterhalt minderjähriger Kinder gemäß § 1 der Mindestunterhaltsverordnung in der ersten Altersstufe auf 342 €, in der zweiten Altersstufe auf 393 € und in der dritten Altersstufe auf 460 €. Dies wird zu einer erneuten Änderung der „Düsseldorfer Tabelle“ führen.

Düsseldorfer Tabelle 1.1.2016

Düsseldorfer Tabelle zum Unterhalt 01.08.15

Zum 01.08.2015 wurde die „Düsseldorfer Tabelle“ geändert. Das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf hat die Bedarfssätze unterhaltsberechtigter Kinder zum ersten Mal seit 2010 wieder erhöht. Die Entscheidung beruht auf einem im Juli 2015 verkündeten Gesetz, in dem die Anhebung des Grundfreibetrages, des Kindergeldes und des Kinderzuschlags rückwirkend zum 1. Januar 2015 beschlossen wurde. Im Durchschnitt gibt es etwa 3,3 Prozent mehr für unterhaltsberechtigte Kinder.

Düsseldorfer Tabelle 1.8.2015

Download: Düsseldorfer Tabelle zum Unterhalt 2015

Zum 01.01.2015 wurde die „Düsseldorfer Tabelle“ geändert. Der notwendige Selbstbehalt hat sich für Erwerbstätige, die für Kinder bis zum 21. Lebensjahr unterhaltspflichtig sind, von 1.000 Euro auf 1.080 Euro erhöht. Für nicht erwerbstätige Unterhaltsverpflichtete stieg der Selbstbehalt von 800 Euro auf 880 Euro. Die Anpassung berücksichtigt so die Erhöhung der SGB II-Sätze („Hartz IV“) zum 01.01.2015.
Die Unterhaltssätze für Kinder orientieren sich am Kinderfreibetrag, der vom Gesetzgeber allerdings nicht geändert wurde, weshalb sich auch die Unterhaltsleistungen für Kinder nicht erhöhen.

Düsseldorfer Tabelle 2015

Download: Düsseldorfer Tabelle zum Unterhalt 2013

Zum 01.01.2013 wurde die „Düsseldorfer Tabelle“ geändert. Der notwendige Selbstbehalt hat sich für Erwerbstätige, die für Kinder bis zum 21. Lebensjahr unterhaltspflichtig sind, von 950 Euro auf 1.000 Euro erhöht. Für nicht erwerbstätige Unterhaltsverpflichtete stieg der Selbstbehalt auf 800 Euro. Die Anpassung berücksichtigt so die Erhöhung der SGB II-Sätze („Hartz IV“) zum 01.01.2013.
Ferner sind die Selbstbehalte bei Unterhaltspflichten gegenüber Ehegatten, Mutter/Vater eines nichtehelichen Kindes, volljährigen Kinder oder Eltern angehoben worden.

Düsseldorfer Tabelle 2013

Download: Düsseldorfer Tabelle zum Unterhalt 2011

Die Familiensenate des Oberlandesgerichts (OLG) Düsseldorf haben am 30.11.2010 die Neufassung der Düsseldorfer Tabelle (gültig ab dem 01.01.2011) bekannt gegeben.
Die neue Düsseldorfer Tabelle nebst Anmerkungen beruht auf Koordinierungsgesprächen, die unter Beteiligung aller Oberlandesgerichte und der Unterhaltskommission des Deutschen Familiengerichtstages e.V. stattgefunden haben.

Düsseldorfer Tabelle 2011

Download: Düsseldorfer Tabelle zum Unterhalt 2010

Seit 01.01.2010 bis zum 31.12.2010 gilt die Düsseldorfer Tabelle 2010.
Das OLG Düsseldorf hat zur Düsseldorfer Tabelle 2010 noch entsprechende Leitlinien erlassen.

Hier können Sie die Leitlinien zur Düsseldorfer Tabelle 2010 (gültig seit 01.09.2010) kostenlos herunterladen. [74 KB]

Düsseldorfer Tabelle 2010

Download: Fragebogen zum Versorgungsausgleich

Sie erhalten den amtlichen Fragebogen zur Durchführung des Versorgungsausgleichs als PDF_Dokument.
Um Ihre Scheidung zu beschleunigen müssen Sie nicht warten bis Ihnen dieses Dokument zum Versorgungsausgleich vom Familiengericht überlassen wird.
Gern sind wir Ihnen beim Ausfüllen kostenlos behilflich.

Fragebogen Versorgungsausgleich

Download: Formular zur Verfahrenskostenhilfe

Neues Formular seit 01.01.2014
Der Antrag auf Bewilligung von Verfahrenskostenhilfe (früher: Prozesskostenhilfe) kann schriftlich beim Familiengericht gestellt werden.
Er kann aber auch vor der Geschäftsstelle zu Protokoll erklärt werden.
Für den Antrag auf Verfahrenskostenhilfe besteht kein Anwaltszwang.
Zuständig ist in Familiensachen das Familiengericht oder in zweiter Instanz der Familiensenat des Oberlandesgerichts.
Gemäß § 117 Abs. 2 Satz 1 ZPO sind dem Antrag auf Verfahrenskostenhilfe eine Erklärung der Partei über ihre persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse sowie entsprechende Belege beizufügen.
Bei einer Online-Scheidung mit Verfahrenskostenhilfe reichen wir den Antrag auf Verfahrenskostenhilfe kostenlos für Sie beim zuständigen Familiengericht ein.

Verfahrenskostenhilfe Formular